In Berlin ist die GLS Bank langjährige Finanzierungspartnerin der Wohnungsgenossenschaft „Am Ostseeplatz“ eG, die zeigt, wie genossenschaftliches Eigentum Wohnen bezahlbar halten kann. Die Antwort der Genossenschaft auf ein gutes Leben in der Stadt ist gemeinschaftlich, selbstverwaltet, ökologisch und für alle bezahlbar.
Ihre Ursprünge sind bemerkenswert. Als das städtische Wohnungsunternehmen WIP den Wohnkomplex am Ostseeplatz, bestehend aus 277 Wohnungen, verkaufen wollte, gründeten die Mieter im November 2000 eine Genossenschaft und kauften die Gebäude, in denen sie wohnten. Sie renovierten die Wohnungen umfassend, teilweise mithilfe von Fördermitteln des Landes Berlin. Alle Bewohnerinnen und Bewohner konnten unter stabilen Mieten und ohne Sorge vor Vertreibung bleiben.
Seitdem ist die Genossenschaft gewachsen, hat weitere Immobilien in Friedrichshain, Schöneberg, Kreuzberg und Neukölln erworben, teilweise über Vorverkaufsrechte, und neue Gebäude errichtet, darunter ein preisgekröntes Holzhaus in Wedding. Die GLS Bank steht ihr dabei stets zur Seite. Heute vermietet sie rund 700 Wohnungen und 50 Gewerbeeinheiten und plant mit der Finanzierung durch die GLS Bank ein Co-Housing-Projekt auf der Gartenfeldinsel in Siemensstadt, Spandau.
„Wohnen muss bezahlbar sein. Gemeinsam mit der GLS Bank schaffen wir Wohnraum für viele, nicht nur für wenigen“, sagt Claudia Sieper, Architektin und Vorstandsmitglied.
Die Genossenschaft fördert eine vielfältige Gemeinschaft – unabhängig von Alter, Erwerbsstatus oder Herkunft – und sichert so durch genossenschaftliches Eigentum die kulturelle Mischung Berlins.